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Blicke Nr. 5 (03/14)

DV I | Die erste internationale Delegiertenversammlung ist am Freitag und Samstag in Innsbruck gut über die Bühne gegangen. 45 Delegierte aus 5 Staaten tagten zwei Tage intensiv und konstruktiv. Ein ausführliches Protokoll folgt in Kürze.

AK Hochschulen |Seit Januar besteht neu der AkteurInnenkreis “Hochschulen”. Ziel ist, dass sich Hochschulinstitute mit ihren leitenden RepräsentantInnen in den Prozess einbringen. Bisher konnten zwei Institute zur Mitarbeit gewonnen werden. Zum einen die Business-School Lausanne mit ihrer Leitern Dr. Katrin Muff. Zum anderen Prof. Ulrich Hoffrage mit seiner Faculty of Business and Economics in Lausanne. Beide haben sich bereits getroffen, um die Vermittlung von GWÖ-Inhalten miteinander abzustimmen. So soll beispielsweise Katrin Muff im nächsten Semester eine Lehrveranstaltung zur GWÖ bei Ulrich Hoffrage durchführen. Angefragt wurde auch der Leiter des Institutes Weltethos an der Universität Tübingen, Prof. Dierksmeier, für eine gemeinsam organisierte Tagungen zur Gemeinwohl-Ökonomie. Weiter angefragt ist Prof. Maike Sippel vom neu eingerichteten Institut für Nachhaltigkeit an der Fachhochschule Konstanz. Auf der Delegiertenversammlung war eine Abgesandte der Universität Barcelona, Virginia Ferrer Cervero, die den Auftrag hat, ein spanienweites Universitätsnetzwerk zur Förderung der Gemeinwohl-Ökonomie zu knüpfen und den AkteurInnenkreis Universitäten in Spanien mit aufbaut.

Italien | Es tut sich sehr viel – zwischenzeitlich umfasst die GWÖ in Südtirol bereits knapp 40 Unternehmen (15 Gruppe 1, 8 Gruppe 2, 8 Gruppe 3 (Vinschgau), 6 Gruppe 4 (Hotels)). Am 14.1.2013 wurde in Bozen der „Dachverein für die Gemeinwohl-Ökonomie in Italien“ gegründet. 13 Gründungsmitglieder haben sich hierfür eingefunden. Ziel des Vereins ist es, die Inhalte der GWÖ in Italien zu verbreiten, Regionale Gruppen (Energiefelder) aufzubauen, ReferentInnen und AuditorInnen auszubilden und UnternehmerInnen zu motivieren, die GW-Bilanz zu machen und der Bewegung beizutreten.

Steiermark | Die ersten drei Unternehmen aus der Steiermark haben ihre Bilanz 2013 durch eine Peer-Evaluation (2 Sämchen) durchgeführt. Dies sind Lang Coaching, Schirnhofer und Gemeinde Weiz-Stadt Marketing KG, Bereich Kultur. Drei weitere Unternehmen werden durch eine Peer-Evaluation (KWB, Riebenbauer und Brandl Garten-Haus Service) und vier durch ein externes Audit (Steigel Geyer Golds, Umweltbildungszentrum, Weltweitwandern und Bahia) ihre Gemeinwohlberichte evaluieren. Der nächste Bilanzworkshop findet am 12.03.13 in der Wirtschaftskammer statt. Für mehr Infos: ana.moreno@economia-del-bien-comun.es

Argentinien | Das Energiefeld in Patagonien plant für die nächsten Monate die Gründung eines regionalen GWÖ-Verein. Derzeit beschäftigt sich die Regionalgruppe mit der Planung und Durchführung eines Workshops für 50 Kinder und der Herausgabe einer GWÖ-Zeitschrift.

Wien | Perspektiven des Gemeinwohls am Do., 4. April 2013, von 16:00 bis 20:30 in Wien: Die Krisen der letzten Jahre in Finanzwelt, Wirtschaft und auf politischer Ebene lassen den Wunsch nach soliden, vertrauenswürdigen Unternehmen immer größer werden. Einen praktischen Weg hierzu bietet die Gemeinwohl-Ökonomie. Diese Veranstaltung bietet Raum für Austausch, Inspiration und neue Impulse. Wir haben UnternehmerInnen eingeladen, um uns zu erzählen, welche Erfahrungen sie mit der Gemeinwohl-Bilanz gemacht haben und welchen Herausforderungen sie entgegen blicken. AkteuerInnen der GWÖ werden anwesend sein, um in direkten Austausch mit interessierten Menschen und UnternehmerInnen zu treten. Details & Anmeldung hier.

Faktor 10  |  Das Parlament des Schweizer Kantons Garus beschloss bei seiner ersten Sitzung im neuen Jahr, dass die Einkommen in der Kantonalbank maximal das 10-fache des geringsten Einkommens betragen dürfen. In der so genannten “Abzocker-Initiative” wurden Beschränkungen exzessiver Einkommen auf Bundesebene beschlossen, darunter das Verbot von “golden handshakes”. Weitere Initiativen (Mindestlohn 4000 SFr und Maximale Einkommensspreizung in Unternehmen mit Faktor 12) sind in Vorbereitung.

Liebe Grüße,
Rahel, Sarah und Christian

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